Etwas zu meiner Person

  • 1972 in München geboren
  • Abitur, Zivildienst, Studium (Magister Artium in Politische Wissenschaften, Philosophie, Japanologie)
  • 1995 – 2002 Arbeit als Journalist beim BR
  • 2002 – 2007 leitender Mitarbeiter in der Hörfunkdirektion
  • 2007 – 2013 ARD-Hörfunkkorrespondent für Japan, Korea und Taiwan
  • 2014 Rückkehr zum BR und Umzug in den Bayerischen Wald
  • 2015 – 2018 Leiter der Abteilung Trimediale Programmwirtschaft im BR
  • 2018 – 2021 unbezahlter Urlaub
  • ab 1. August 2021 BR-Koordinator Studio Deggendorf/Niederbayern
  • 2018 – 2021 Studium der Psychologie an der SRH Fernhochschule Riedlingen (Abschluss B.Sc.)
  • Februar – April 2021 Bachelorarbeit zum Thema “Identität und Essstörung”

Die Gedanken von Freud und Jung haben mich in meiner Schulzeit stark fasziniert, aber es hat etwas gedauert, bis ich mich wissenschaftlich und beruflich auf die Psychologie eingelassen habe.

Zuvor habe ich als Hörfunk-Korrespondent vor allem Asien entdecken und danach beim Bayerischen Rundfunk in leitender Funktion den trimedialen Umbau mitgestalten dürfen.

Mit 45 Jahren haben meine Frau und ich uns entschlossen, aufs Land zu ziehen und etwas ganz anderes auszuprobieren. Während meines dreijährigen, unbezahlten Urlaubs habe ich ein Studium der Psychologie absolviert und meine Bachelorarbeit zum Thema Identität und Essstörung geschrieben (bewertet mit 1,0), nachdem ich ein dreimonatiges Praktikum in der psychosomatischen Ananke-Klinik in Freyung absolviert hatte.

Nach dem Abitur am Maximiliansgymnasium in München 1991 stand ein Politikwissenschaftliches Studium auf dem Programm mit den Nebenfächern Philosophie und Japanologie. Da ich als Student bereits beim Bayerischen Rundfunk gearbeitet habe (u.a. als Reporter, Moderator und Redakteur mit Schwerpunkt auf den mittel- und osteuropäischen Staaten), dauerte es bis 1999, ehe ich das Studium mit dem Magister Artium (M.A.) abgeschlossen habe. In meiner Zeit beim BR wechselte ich mehrmals zwischen einer journalistischen und einer administrativen Tätigkeit. So konnte ich relativ früh als Leiter der Abteilung Zentrale Aufgaben in der Hörfunkdirektion die Finanz- und Personalangelegenheiten mit beeinflussen. 2007 bot sich die Gelegenheit, als ARD-Hörfunkkorrespondent für Ostasien nach Japan zu gehen. Die anschließenden sechs Jahre in Tokio haben meine Frau und ich trotz der dreifachen Katastrophe 2011 in Fukushima sehr genossen. Gleichzeitig zeigte mir der mediale Umgang mit dieser Katastrophe aber auch mit den politischen Spannungen auf der koreanischen Halbinsel die Grenzen und Schwächen des journalistischen Systems. Nach meiner Rückkehr zum BR 2013 und einer Phase des Wiedereingewöhnens wartete erneut eine Herausforderung im Verwaltungsbereich. Bis 2018 habe ich als Leiter der Trimedialen Programmwirtschaft daran mitgewirkt, die Finanzbewegungen im BR dem Zusammenwachsen von Hörfunk, Fernsehen und Internet anzupassen. Anschließend entschied ich mich, einen dreijährigen, unbezahlten Urlaub zu nehmen.

Seitdem konnte ich mich verstärkt unserem kleinen Hof widmen, den meine Frau und ich 2014 bezogen. Denn meine Frau und ich wollten nach der Mega-Stadt Tokio einmal das Landleben testen und zogen deshalb 2014 nach Niederbayern in den Nationalpark Bayerischen Wald unmittelbar an der Grenze zu Tschechien. Umgeben von Wald liegt unser kleines Bauernhaus an einer Verbindungsstraße zwischen St. Oswald und Altschönau. Die zum Hof gehörenden Feuchtwiesen eignen sich (nur) für die Schafhaltung. Deshalb haben wir seit ca. vier Jahren eine kleine Schafherde, Hühner, Hund und Katze. Mehr zu unserem Farmleben finden sie unter www.beideseiten.de

Während meine Frau noch einmal eine Ausbildung (zur examinierten Altenpflegerin) absolvierte, griff ich meinen alten Traum auf und zog das Psychologiestudium im Fernstudium durch. Als Führungskraft beim BR, aber auch in meiner Korrespondentenzeit hatte ich viel mit Menschen, ihrer Motivation sowie ihren Stärken und Schwächen, zu tun. Ermuntert von Freunden und Bekannten folgte deshalb der Schritt, die Psychologie nicht nur theoretisch, sondern auch konkret und berufsmäßig anzuwenden.

So kam es zur Praxis im Wald – für Psychotherapie nach dem HPG und Beratung in schwierigen Lebenslagen.